Kurzaufruf zum 8. Mai – Übersetzung in verschiedene Sprachen

Die Liste wird laufend ergänzt:
 
Arabisch
 
في ذكرى الضحايا والناجين  من هجوم هاناو في عصر جائحة كورون ، أصبحت 
موضوعات أخرى في الوقت الحاضر على نحو متزايد في صالح المصلحة العامة. وكذلك فعل الهجوم العنصري اليميني والمعادي للسامية والاقليات  في هاناو في 19 فبراير 2020 ، حيث أطلق مهاجم يميني النار في واقعة معادة على عدة أشخاص . في 8 مايو 2020 ، ندعو مع مبادرات أخرى لإحياء ذكرى ضحايا هجوم هاناو.
 نحزن على:
 فرحات اونفار
 فيري فيوريل باون
 حمزة كورتوفيتش
 سيداة كووربوز
 فاتح ساراتشوغلو
 سعيد نزار هاشمي
 مرسدس كرباش
 كوغان غولتكين
 كالويان فيلكوف
 
 ومع أقاربهم والناجين.
  مرة أخرى ، يوضح هجوم هاناو بشكل رهيب الحالة الطبيعية للعنصرية في ألمانيا. بعد مدة من الهلع و الخوف والتنديد ، عاد العديد من الناس مباشرة إلى الحياة اليومية ، وغالبًا ما بقت ردود فعل السياسيين خالية الوفاض وكلمات رنانة بدون تطبيق حرفي . أصوات ووجهات نظر المتضررين في هذه الأثناء تتعرض  للتهميش و تتلاشى للتصبح في خبر كان ، قول ان الواقعة جريمة عنصرية فردية و ان „المجرم شخص به امراض نفسية“ ليس بحل. الموضوع لا يقل اهمية من جائحة كورونا. 
 لذلك ندعو إلى تضامن غير مشروط مع جميع المتضررين من العنف  والإرهاب اليميني. يجب الاستماع إلى مطالب الناجين  والمتضررين من العنصرية ومعاداة السامية والتمييز وتنفيذها.
وإزاء هذه الخلفية ، أعلنت المنظمات المستقلة للمهاجرين يوم 8 أيار / مايو يوم „المقاومة“. على الرغم من كل الظروف . ونود أيضًا أن نستخدم هذا اليوم للفت الانتباه إلى العنف اليميني والتحريض العنصري  من خلال حملات متنوعة ومبدعة.
 
معا ضد  العنصرية وارسائها من البديهيات.ونعم  للتضامن والتكافل معا ، خاصة في أوقات أزمة كورونا!
 

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8. Mai: Aktiv werden gegen Rassismus! (wird laufend ergänzt)

Am 19. Februar 2020 wurden in Hanau neun von Rassismus betroffene Menschen ermordet. Der 8. Mai wurde im März diesen Jahres zu einem „Tag des Widerstandes“ ausgerufen. Aufgerufen dazu hatten migrantische Selbstorganisationen, bevor es starke Grundrechtseinschränkungen gab, die unseren jetzigen Alltag prägen. Wir von K2 möchten diesen Tag trotz aller Umstände nutzen, um auf rassistische Gewalt von Neonazis und staatliche Verstrickungen aufmerksam zu machen.
 
Wir rufen an diesem Tag in Köln und Umland dazu auf, die von Angehörigen autorisierten Plakate „Say their names“ in euren Vierteln aufzuhängen. Das Plakat findet ihr hier zum Download:
 
Gleichzeitig sollen am Freitag großflächige Tapetentransparente im Stadtgebiet angebracht werden. Hier hoffen wir auf eure Selbstinitiative. 
 
Wir hoffen, dass wir gemeinsam einen starken antirassistischen Ausdruck in Köln finden!
 
Aktionstipps bzw. Hinweise:
 
Tapetentransparente
Am besten ist es, wenn ihr die Buchstaben mit einer kleinen Farbrolle rollt. Siehe hier: 

8. Mai: Im Gedenken an die Opfer, Überlebenden und Hinterbliebenen des Anschlags in Hanau

Am 19. Februar 2020 ereignete sich der rassistische Anschlag in Hanau. 9 Menschen wurden dabei erschossen. Der 8. Mai wurde vor diesem Hintergrund im März diesen Jahres zu einem „Tag des Widerstandes“ ausgerufen. Wir rufen an diesem Tag in Köln und Umland zu vielfältigen und kreativen Aktionen auf. Alles weitere dazu in den kommenden Tagen…

Wir dokumentieren hier unseren Aufruf für den 8. Mai:

Im Gedenken an die Opfer, Überlebenden und Hinterbliebenen des Anschlags in Hanau

In Zeiten der Corona-Pandemie geraten anderweitige Themen momentan zunehmend in den Hintergrund des allgemeinen Interesses. Themen, die einen gesellschaftlichen Aufschrei und eine umfassende politische Reaktion nach sich ziehen müssten, werden zunehmend zu einer Randnotiz der gesellschaftlichen Aufmerksamkeit.

So auch der rassistische Anschlag in Hanau vom 19. Februar 2020, bei dem ein rechter Täter neun Menschen erschoss. Nach der Tat ermordete er zusätzlich seine Mutter und schließlich sich selbst.

Wir wollen hiermit an den Anschlag in Hanau erinnern.

Wir trauern um die Opfer
Ferhat Unvar
Vili Viorel Păun
Hamza Kurtović
Sedat Gürbüz
Fatih Saraçoğlu
Said Nesar Hashemi
Mercedes Kierpacz
Gökhan Gültekin
Kaloyan Velkov

und mit ihren Angehörigen und Hinterbliebenden.
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1. Mai: Aktionsmaterial zum #UnteilbarSolidarisch Aktionstag

Nur noch wenige Tage bis zum #UnteilbarSolidarisch Aktionstag. Am 1. Mai wollen wir viele Menschen auf den Plätzen Kölns werden. Hier gibt es Aktionsmaterial zum selber ausdrucken:

Plakat Gesundheitswesen

Plakat Feminismus

Plakat Klimawandel

Plakat Wohnraum

Plakat Geflüchtete

Plakat Finanzielle Absicherung

Stencil nur Schrift

Stencil Hashtag

Stencil HashtagSolidarität

Stencil HashtagLeavenoOne

Stencil Hashtag Unteilbar

Unteilbar sw schablone

Aktionstag: #UnteilbarSolidarisch – Heraus zum 1. Mai!

Die Corona-Krise verändert gerade auf vielfältige Weise unser aller Leben. Trotzdem sind die Auswirkungen nicht für alle gleich: Viele verlieren ihre Jobs und müssen trotzdem weiter ihre Miete zahlen – Menschen im Niedriglohnsektor oder mit unsicheren Jobs trifft das besonders hart; es wird „social distancing“ gepredigt – für Geflüchtete in Massenunterkünften, für obdachlose Menschen und für Gefängnisinsass*innen ist das schlicht nicht möglich und für Menschen, die zu Hause Opfer häuslicher Gewalt werden, vor allem FLINT*-Personen (Frauen*, Lesben, inter, non-binary und trans*-Personen) und Kinder, unzumutbar. Nicht zu vergessen die zahlreichen isolierten älteren Menschen in Pflegeeinrichtungen, deren Kontakt zur Außenwelt vollständig einbricht. 
Gleichzeitig bekommen Großkonzerne horrende Summen ausgezahlt und wie in jeder Krise gibt es natürlich auch Krisengewinner. Amazon beispielsweise hat seinen weltweiten Gewinn in 7 Tagen um 10 Milliarden gesteigert. 

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Kundgebung zur Erinnerung an den rassistischen Bombenanschlag in der Probsteigasse

Zur Kundgebung am 19. Jahrestag des NSU-Anschlags in der Probsteigasse versammelten sich etwa 250 Menschen zu einer Gedenkversanstaltung am Bahnhofsvorplatz. In verschiedenen Reden wurde u.a. auf die immer noch ungeklärten Fragen im Zusammenhang mit dem Anschlag verwiesen und eine lückenlose Aufklärung gefordert. Mit einer Schweigeminute und Gedenkaktion wurde den Opfern des NSU und allen Opfern rechter Gewalt gedacht.
 
Wir dokumentieren an dieser Stelle unsere Rede:
 
Eine rassistische Tat wie der Bombenanschlag auf die Probsteigasse vor neunzehn Jahren steht nie allein im gesellschaftlichen Raum. Es gibt einen politischen Nährboden dafür. Und auch das Verhalten der staatlichen Behörden NACH einer solchen Tat ist entscheidend. Auch wenn die Hauptakteure sich selbst enttarnen oder auffliegen: Solange die Netzwerke dahinter nicht aufgedeckt werden, ist der Nährboden für weitere Taten gegeben.

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Aktion zum Jahrestag des NSU-Anschlags in der Probsteigasse

Heute haben Aktivist*innen flächendeckend in Köln Bahnen mit Informationen zum NSU-Anschlag in der Probsteigasse bestückt. Die Aktion soll dafür sorgen, dass der Anschlag nicht in Vergessenheit gerät und den Forderungen der Betroffenen nach einer lückenlosen Aufklärung des Anschlags Nachdruck zu verleihen. Morgen am 19.1., dem 19. Jahrestag des Anschlags, findet um 17 Uhr vor dem Hauptbahnhof eine Gedenkkundgebung statt, um an die Tat zu erinnern. Kein Schlussstrich!

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19. Jahrestag – NSU-Anschlag in der Kölner Probsteigasse

ERINNERN, ANKLAGEN, HANDELN
Am 19. Januar jährt sich der NSU-Anschlag in der Probsteigasse zum 19. Mal. Zu diesem Anlass werden wir um 17 Uhr eine Gedenkkundgebung am Breslauer Platz durchführen.
 
Anschlag des NSU in der Probsteigasse
Neunzehn Jahre ist es her, dass die nazistische Terrororganisation NSU in einem Lebensmittelgeschäft in der Kölner Probsteigasse einen Sprengstoffanschlag verübte. Masha M., die Tochter des deutsch-iranischen Geschäftsbesitzers, wurde schwer verletzt und überlebte nur durch Glück. Dieser rassistisch motivierte Bombenanschlag am 19. Januar 2001 war der erste von zwei NSU-Anschlägen in Köln, der zweite traf 2004 die Keupstraße.

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